LÖWENSTARKE FURTHMÜHLE

LÖWENSTARKE FURTHMÜHLE

Foto: Corinna Eichberger-Renneisen, Text: Petra Neumaier

 

„Aller guten Dinge sind drei“: Nach dem Bauernhof Jexhof und dem Freundeskreis St. Willibald (Jesenwang), die 2018 den Bayerischen Heimatpreis erhalten hatten, gibt es jetzt einen dritten Preisträger im Landkreis Fürstenfeldbruck: den Förderverein Furthmühle e. V. Im Oktober wird der begehrte weiße Porzellan-Löwe offiziell Korinna Konietschke, erste Vorsitzende, und ihren Mithelfern in der Münchner Residenz überreicht.

 

Gratulation zu der Auszeichnung!

Vielen Dank, wir sind überglücklich darüber. Die Nachricht hat bei uns richtig Gänsehaut ausgelöst. Das war sehr emotional!

 

Was bedeutet der Preis für den Verein?

Zwar leider kein Geld, aber er ist eine tolle überregionale Werbung. Außerdem tut er gut, weil wir uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit für den Erhalt der historischen Mühle gewürdigt fühlen.

 

Und was hat sich seit der Gründung 1992 getan?

Eine ganze Menge wurde saniert, renoviert und wieder in Gang gesetzt. Dazu kommen unter anderem die Ersteinrichtung des Cafés, die jährlichen Ausstellungen und eine zunehmende Anzahl kultureller Veranstaltungen ... Einen großen Anteil an der tollen Entwicklung haben natürlich die Eigentümer, Albert und Resi Aumüller.

 

Gibt es aktuelle Pläne?

Neben weiteren Verbesserungen ist oberstes Ziel, dass die Mühle wieder Mehl mahlen darf. Wir bleiben da weiter dran.

 

 

Die Furthmühle, 1828 erbaut, ist ein öffentlich zugängliches Technikdenkmal und Museum. EU-Richtlinien verbieten seit 2012 das Mehlmahlen. Bereits 1992 hatte sich der Förderverein gegründet, dem derzeit 90 Mitglieder angehören. Führungen, kulturelle und andere Veranstaltungen sowie Öffnungszeiten des Café „Mahlgang“ und Informationen zum Förderverein gibt es im Internet unter www.furthmühle-egenhofen.de.

 

Korinna Konietschke (46), Diplom Betriebswirtin und gebürtige Fürstenfeldbruckerin, kam erstmals mit der Furthmühle in Kontakt, als ihre Kinder mit dem Kindergarten einen Ausflug dorthin machten.

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