Uwe Klein

Foto: privat

Text: Ricarda Traub

„Rente und rumsitzen ist nicht meins – ich widme mich dem gesunden Altwerden“, beschließt Uwe Klein, als ihm vor neun Jahren klar wird, dass er laut demographischer Statistik noch gut ein Drittel seines Lebens vor sich hat. Und so konzipiert der 69-Jährige ein Dorf, in dem man gesund altern kann. Die Idee: Für 1000 Bewohner einen gut funktionierenden Lebensraum schaffen. Uwe Klein nennt es liebevoll „Menschenschutzgebiet“. Für den Arzt, tätig in den Bereichen Stressmedizin und Immunsystem, sind dabei die sozialen Kontakte mit Gleichgesinnten wichtig. „Aber auch eine positive Beziehung zum eigenen Körper und diesen immer wieder zu fordern gehört dazu“, erklärt er. Dafür ist gesorgt. Die Entwürfe sehen vor, dass für Einkäufe des täglichen Bedarfs ausgiebige Spaziergänge nötig sind. Der eine Laden hat nur den Fisch, der andere nur das Obst, der andere das Fleisch. Das bietet einen Anreiz zum Laufen. Der Kontakt mit jüngeren Generationen ist auch gegeben. Die halten die Infrastruktur am Leben. Jetzt wartet das Projekt nur noch auf den geeigneten Standort. 

 

 

 

Die Rückkehr der kleinen Ampernixe

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Monika Vongehr

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