Peter Schreck

Peter Schreck

Wer wie ich schon mal beim verrückten Hund in der Villa Schreck nächtigen durfte und sich verköstigen ließ, musste zunächst knapp 1800 Kilometer auf der Autobahn hinter sich bringen. Vor zwölf Jahren hatte sich Peter Schreck (60) mit einer Riesenparty am Pucher Meer in Richtung Spanien verabschiedet. Mittlerweile haben sich der Urbayer und seine Gattin Barbara, die zuvor die „Brucker Kuchl“ im ehemaligen bilka-Kaufhaus unterhalb vom Brucker Bahnhof gepachtet hatten, an der Costa Blanca längst eingelebt. Im beschaulichen Örtchen L´Alfas del Pi nahe der turbulenten  Bettenhochhausburg von Benidorm betreibt das Gastronomen-Paar ein Restaurant. Gewohnt wird ein paar Kilometer außerhalb – eben in der Villa Schreck. 120 Quadratmeter Wohnfläche im Erdgeschoss, eine abgetrennte Zwei-Zimmer-Ferienwohnung mit Küche und Bad im ersten Stock, großer Pool und ein Teich. Mitten im Zentrum bewirten sie im „Perro Loco“ (zu deutsch: verrückter Hund) ihre Kundschaft mit bayerischen Schmankerln. Stammgäste sind vornehmlich deutsche, englische und holländische Residenten. Ihnen zaubert Barbara Schweinsbraten, Fleischpflanzerl und Semmelknödel auf den Tisch. Ich bevorzuge den berühmten Perro-Loco-Burger, von dem schon die deutschsprachigen Costa-Blanca-Nachrichten auf einer Doppelseite schwärmten. Ausgeschenkt wird das einheimische San-Miguel-Bier. Für mich und weitere durstige Landsleute besorgt der Wirt auch original bayerisches Weißbier aus den Regalen eines typisch spanischen Supermercados namens Lidl.

 

 

Wald, Land, Fluss

Wald, Land, Fluss

Ein schöner Land zu dieser Zeit

Ein schöner Land zu dieser Zeit