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Gerhard Hitz

Gerhard Hitz

Foto: Simon Katzer – Text: Petra Neumaier

 

Füchse, Elefanten, Hunde, Katzen, Pferde und Bären in allen Größen und Farben, auf Regalen, Truhen, Schränken und Kanapees. Und mittendrin: Gerhard Hitz. Der Rentner, der am 1. Oktober seinen 90. Geburtstag feiert, sitzt in Egenhofen täglich an seinem Zuschneidetisch oder an seiner alten Nähmaschine. Umgeben von flauschigen Stoffballen verwandelt er sie in liebevoll gestaltete Stofftiere – mit beweglichen Armen und Beinen sowie Sicherheitsaugen und -nasen. „Die großen Bären können sogar brummen“, sagt er stolz. Die Kreativität wurde ihm 1936 von der Mutter in die pommersche Wiege gelegt. Bei Kiel lernte er das Handwerk des Polsterers und des Dekorateurs. Seit 1966 löste Gerhard Hitz 30 Jahre lang so manch knifflige Probleme am Opernhaus Kiel, seit Ende der 1970er Jahre als Chefdekorateur. Im Ruhestand begann er Stofftiere zu nähen, seit vier Jahren bei seiner Tochter und ihrem Mann in Egenhofen. Doch verkaufen darf er sie ohne CE-Kennzeichnung nicht – „zu viele Formalitäten.“ Seine größte Freude ist ohnehin, sie zu verschenken. Um dann gleich wieder für Nachschub zu sorgen. „Ich hatte ja nie Langeweile in meinem Leben.“ gernhard.hitz@gmx.de

 

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