Fünf Fragen über 25 Jahre Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Foto: Veranstaltungsforum Fürstenfeld – Text: Petra Neumaier
Norbert Leinweber kann man getrost als Geburtshelfer des Veranstaltungsforums Fürstenfeld bezeichnen. Bereits eineinhalb Jahre vor der Eröffnung, seit Januar 2000, leitete der Berufsmäßige Stadtrat die Kulturstätte und konnte den Betrieb nach seinen Vorstellungen aufbauen. „Das Veranstaltungsforum ist mein berufliches Lebenswerk, in dem ich nach über 25 Jahren noch genauso gern wie zu Beginn tätig sein darf.“
Welche entscheidenden Entwicklungen gab es in den vergangenen 25 Jahren?
Mit bis zu 300 000 Besuchern jährlich konnte sich das Veranstaltungsforum Fürstenfeld als eines der bedeutendsten Kultur- und Tagungszentren Bayerns etablieren. Auch als Messestandort hat sich der Eigenbetrieb der Stadt Fürstenfeldbruck einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Gibt es Veranstaltungen, die auch national und international bekannt sind?
Aber ja. Dazu gehören unter anderem die aniMUC-Convention, die Fürstenfelder Gartentage, die Internationalen Naturfototage sowie die Erlebniswelt Fliegenfischen.
Wodurch unterscheidet sich das Veranstaltungsforum von anderen Kulturzentren?
Wir haben sukzessive erstklassige Kulturreihen aufgebaut. Allein in den Sparten Klassik, Theater, Jazz, Blues, Alte Musik, Literatur und Kabarett halten uns über 1 500 Abonnenten die Treue. Dazu kommen wiederkehrende Veranstaltungen wie DanceFirst, das Fürstival und der Fürstenfelder Klaviersommer.
Wie locken Sie auch bislang nicht an Kultur interessierte Menschen an?
Für sie haben wir zum Reinschnuppern ein spezielles Entdecker-Abo mit sechs ausgewählten Veranstaltungen aus unseren Kulturreihen. So kann man die besondere Fürstenfeld-Qualität und Atmosphäre kennenlernen.
Was ist für die kommenden Jahre geplant?
Ab nächstem Jahr soll die große Wiese hinter dem Stadtsaal als weitere Eventfläche genutzt werden. Dort hätten bis zu 8.000 Personen Platz. Entsprechend könnten künftig auch noch populärere Künstler auftreten. Es bleibt also spannend!
Initiiert vom damaligen Ersten Bürgermeister Josef Kellerer wurde 1997 das 40-Millionen-DM-Projekt auf den Weg gebracht. Die offizielle Eröffnung fand am 5. Oktober 2001 statt. Zum Jubiläumsfest am Sonntag, 4. Oktober, sind bei freiem Eintritt von 16 bis 21 Uhr alle Kulturbegeisterten eingeladen. An diesem Tag der offenen Tür sind unter anderem eine Fotoausstellung mit den besten Bühnenbildern sowie eine ikonische Lichtkunstinstallation zu sehen. Weitere Programmpunkte sind Backstage-Führungen und Auftritte lokaler Kulturschaffender. Informationen unter www.fuerstenfeld.de.

